Fünf Antworten von:

Jackline Bürger

1. Das bin ich:

Ich bin Jacky, gebürtige Nordhessin und seit Januar 2026 Lernbegleiterin an der Monte. Ich bin ein weltoffener und neugieriger Mensch, der Vielfalt in all ihren Formen sehr schätzt, sei es kulturell, zwischenmenschlich oder in der Art, wie Menschen denken und lernen. Ich lebe mit meiner Partnerin und unserem Hund zusammen nahe der französischen Grenze am Pfälzerwald.

2. Deshalb habe ich mich für die Montessori-Schule entschieden:

Montessori ist für mich keine Methode, es ist eine Haltung. Die Überzeugung, dass Kinder von Natur aus neugierig sind, dass Lernen dann gelingt, wenn es aus dem Inneren kommt und nicht von außen aufgezwungen wird. Diese Philosophie spricht mich tief an, weil sie dem Kind vertraut…seinem eigenen Tempo, seiner eigenen Kraft, seinem eigenen Weg. Ich möchte Teil einer Schule sein, die genau das ernst nimmt und Bildung als etwas Lebendiges begreift.

3. Darum freue ich mich, mit Euren Kindern zu arbeiten:

Kinder sind ehrlich. Sie sagen, was sie denken, fragen, was sie wirklich beschäftigt, und merken sofort, ob jemand wirklich da ist. Genau das schätze ich an der Arbeit mit ihnen. Ich möchte nicht diejenige sein, die vorne steht und erklärt, sondern diejenige, die daneben sitzt, zuhört und gemeinsam mit dem Kind herausfindet, wo es gerade steht und was es als nächstes braucht. Montessori gibt mir dafür den richtigen Rahmen: weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Weniger Tempo, mehr Tiefe. Ich freue mich darauf, eure Kinder wirklich kennenzulernen, mit ihren Stärken, ihren Eigenheiten und ihrem ganz eigenen Blick auf die Welt.

4. Dafür brenne ich:

Für Vielfalt! Meine Reisen durch Bolivien, Indonesien, Neuseeland, Vietnam, den Balkan, Skandinavien und Island haben mir gezeigt, wie reich diese Welt ist. Reich an Kulturen, Sprachen, Lebensweisen, Perspektiven. Diese Offenheit, dieses tiefe Verständnis dafür, dass es viele Wege gibt und keiner davon falsch ist, trage ich in mir und bringe beides jeden Tag mit. Ich brenne dafür, Kindern genau das weiterzugeben: Neugier auf das Andere, Respekt vor dem Fremden, Freude an der Begegnung. Und daneben für die kleinen Dinge, die mich erden. Die Stille unter einem Sternenhimmel, das Vogelgezwitscher am Morgen, das Rauschen des Meeres, das Fühlen von Sonnenstrahlen auf der Haut. Achtsamkeit, Innehalten, Präsenz. Ich glaube, dass Kinder all das brauchen und dass unsere Schule ein Ort sein kann, der genau dafür Raum lässt.

5. Mein Weg:

Schon seit meiner eigenen Grundschulzeit wollte ich Lehrerin werden. Doch mein großer Traum bekam früh erste Risse: Als ich in Niedersachsen Realschullehramt studierte, merkte ich schnell, wie weit der Regelschulalltag von meinen Vorstellungen guter Schule entfernt war. Die Bürokratie, der Druck auf Kinder und Lehrkräfte, die starren Strukturen – je länger das Studium dauerte, desto mehr zweifelte ich, ob dieser Weg wirklich meiner ist.Um den Kopf freizubekommen und meinen Lebensweg neu zu überdenken, brach ich zu einer mehrmonatigen Reise durch Südostasien und Südamerika auf. Diese Zeit hat mir viel gegeben. Zurückgekehrt schloss ich mein Studium mit dem 1. Staatsexamen in Deutsch, Evangelischer Theologie und Biologie ab und erwarb zusätzlich das Zertifikat als DaZ/DaF-Lehrerin für Sprachlernschulen. Innerlich war mir jedoch klar, dass die Regelschule nicht mein Ort ist. Also zog ich von Niedersachsen in die Südpfalz und begann, mich nach Alternativen umzusehen. Ich habe lange gesucht nach der richtigen Schule, dem richtigen Team, dem richtigen Gefühl. An der Monte in Bad Dürkheim durfte ich dann aufhören zu suchen und bin glücklich, hier meine Schule gefunden zu haben!